Wer bin ich?

Ein Blick in den Rückspiegel

Eine WiWaWunderschönen, ich bin David. Wenn andere Kinder früher schreiend vor Glück durch Disneyland gerannt sind, stand ich wahrscheinlich irgendwo mit verschränkten Armen daneben und dachte mir: „Ganz nett hier, aber wo sind die alten Mauern? 

Wo ist der Staub der Geschichte?“
Schon 1986, als ich das Licht der Welt erblickte, war klar: 

Ich funktioniere ein bisschen anders. Mich hat nicht das Perfekte, das Neu-Polierte gereizt. Mich hat das Morbide, das Vergessene und das Mystische angezogen. 

Während andere Mickey Mouse wollten, wollte ich Ritterburgen, verfallene Schlösser und Orte, die Geschichten flüstern, wenn man nur leise genug ist. Kurz gesagt, ich wollte Räubern.

Von verborgenen Bunkern ins Rampenlicht: 

2018: Der Sprung ins kalte digitale Wasser

Dieses Interesse war lange Zeit nur ein Hobby,

ein innerer Drang. Doch 2018 habe ich beschlossen, die Kamera einzupacken und die Welt an meiner Sichtweise teilhaben zu lassen. Ich startete auf Instagram. Aber nicht mit 08/15-Content, sondern mit einer Mischung aus markantem Lifestyle und einer Prise harter Realität.


Das kam an. Mein Look? Irgendwo zwischen Abenteurer und Streetstyle. Das sahen auch die Brands so. In den folgenden Jahren durfte ich mit Brands zusammenarbeiten, die genau diesen Vibe verkörpern: Von der derben Streetwear von Yakuza, BloodInBloodOut und Brutal Knack über die taktische Ausrüstung von HelikonTex und Tasmanian Tiger bis hin zu Styles von Sullen Art, Nebelkind oder Revolution Race. Ob Piercings vom Piercingroom Chemnitz oder das perfekte Licht von Olight – mein Feed wurde mein Kleiderschrank.

 

2022: Vom Smartphone-Bildschirm auf die Mattscheibe

Dass meine Leidenschaft für verlassene Orte – die sogenannten Lost Places – mal Millionen von Menschen erreichen würde, hätte ich mir früher auch nicht träumen lassen.

Doch 2022 klopfte das Fernsehen an. Bei ProSieben „taff“ durfte ich als Moderator und Experte für das Format “Lost Places” ran. Was als Versuch startete, wurde ein Erfolg: Insgesamt vier Staffeln lang habe ich die Zuschauer mit in verlassene Orte, verfallene Hotels und dunkle Ruinen genommen. Jede Folge war ein Adrenalinkick, jede Ruine ein neues Rätsel.

2025: Der radikale Cut und der Fokus auf das Wesentliche
Anfang 2025 habe ich eine Entscheidung getroffen: „Aus und raus“. Ich wollte den Content noch direkter, noch ungefilterter. Mein YouTube-Kanal wurde zum neuen Hauptquartier für alles, was mit Lost Places zu tun hat. Kein Skript, kein künstliches Drama – nur ich, die Kamera und die Gänsehaut-Atmosphäre der Vergessenheit.
Gleichzeitig ging es im TV noch eine Stufe tiefer – wortwörtlich. Für Kabel Eins „Achtung Kontrolle“ habe ich mich in die tiefsten Bunkeranlagen Deutschlands gewagt. Das ist kein Spielplatz; das ist Geschichte zum Anfassen, oft gefährlich, immer faszinierend.


2026: Der Blick nach vorn
Und heute? Wir schreiben das Jahr 2026 und der Hunger ist noch lange nicht gestillt. Die zweite Staffel von „Achtung Kontrolle“ auf Kabel Eins steht in den Startlöchern, und mein Rucksack ist bereits wieder gepackt.
Ich bin nicht auf der Suche nach dem perfekten Foto für die Galerie. Ich suche den Moment, in dem die Zeit stillsteht. Ich suche die Orte, die die Welt vergessen hat. Und ich nehme euch weiterhin mit – egal, wie staubig oder dunkel es wird.


Bleibt dran, bleibt neugierig und folgt mir an spannende Orte voller Geschichte.

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